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. Eisenbahnmodellbau |
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| Eisenbahnfreunde
- . Eisenbahnmodellbau . - ©Hans Feldmeier . |
.. - Die Nenngröße 0e (Null-eng) -Beim Vorbild der Schmalspurbahnen ist die Spurweite von 750/760 mm sehr verbreitet. Das Netz der sächsischen Schmalspurbahnen, wie sehr viele Bahnen in Mecklenburg hatten diese Spurweite. Aber auch im benachbarten Ausland, wie Österreich (oder die "Waldenburger Bahn" in der Schweiz) ist diese Spurweite ebenso wie in Polen und Ungarn verbreitet. Ungarische Schmalspurbahnen mit der Spurweite von 760 mm, welche noch aus der K&K-Zeit stammen
Im Modell (0e = Maßstab 1 : 45) bedeutet das eine Modell-Spurweite von 16,5 mm, was wiederum der am meisten verbreiteten Modellspurweiten HO (Maßstab 1 : 87) entspricht. Wer hatte in seinem "Eisenbahner-Leben" nicht schon einmal mit dieser Nenngröße HO angefangen und Märlkin-, Trix-, Fleischmann- oder Roco-Modelle in seinen Fingern? Jedoch gibt es bei der Nenngröße 0e (mit 16,5 mm Spurweite) einige entscheidende Unterschiede zu HO mit der gleichen Spurweite. Nach den NEM (Normen Europäischer Modellbahner) entspricht die Baugröße 0 (Null), wie soeben beschrieben, einem Maßstab 1 : 45 (es gibt parallel noch ein historischen Maßstab 1 : 43,5). Das bedeutet, dass die Fahrzeuge in 0e doppelte Größe als die in HO haben, obwohl sie auf der gleichen Spurweite von 16,5 mm stehen/fahren. Eine Schmalspurbahn verbraucht aber sehr viel weniger Raum und befährt sehr viel kleinere Bogenradien als eine Normal- oder Regelspureisenbahn. Somit sind die Gleisanlagen der Oe-Schmalspurbahnen sehr ähnlich in ihrem Platzbedarf wie Normalspur- H0 -Anlagen und sind ebenso noch weitgehend "zimmertauglich". Positiv muss für die 1 : 45-Schmalspurbahn gesagt werden, dass sie für Auge und Hand eine sehr viel angenehmere Baugröße ist und auch die "Massebewegungen" beim Abrollen eines Wagens dem Vorbild ein ganzes Stück entgegen kommt. Das optische Hauptproblem bei den "kleinen Spurweiten" ist die mangelnde "Modellmasse". Diese Modellmasse steht zueinander. in Relation von Gewicht des Fahrzeuges und Reibungsverlust der Räder. Die Einstiegsdroge in diese Nenngröße 0e beginnt meist mit dem preiswerten Großserienmodell der Firma Fleischmann, der kleinen B-Lok "Stainz" nach österreichischem Vorbild. Die Firma Fleischmann mit ihrer Modell-Serie "Magic Train" hält auch verschiedene Güterwagen und kleine Personenwagen in ihrem Angebot. Hier aber beginnt die Herausforderung des eigentlichen Modellbauers, der diese Magic Train-Modelle nur als Basismodell betrachtet und seine "Umbaufrisuren" ansetzt. Fast alle Modelle lassen sich mit einem recht erträglichen Aufwand umbauen und zu allerlei verschiedenen Wagentypen verändern.
Alte Modellbahn-Hasen kennen noch die Märklin-MINEX-Oe-Modelle nach württembergischem Vorbild. Auch diese Modelle, die heute leider nur noch über Sammlerbörsen oder Auktionen erhältlich sind, wurden mit vielerlei Zubehör frisiert und komplettiert. Durch die Renaissance der Modell-Schmalspurbahnen und die damit ansteigende Nachfrage, steigt auch der Preis für diese Modelle ins "fast unanständige". In dieser Nenngröße 0e haben sich heute eine Reihe Kleinserienhersteller eingerichtet, die mit modellbauerischen Können sehr anspruchsvolle und maßstäbliche Modelle anbieten. Aber gerade hier, in der Herstellung vieler Kleinteile, wie Bühnen, Radsätze, Drehgestelle etc. beginnt das eigentliche Feld für den Eigenbau. Da die Vorbild-Schmalspurbahnen einen sparsamen Betrieb mit wenig Fahrzeugen durchführen, sind in der realistischen Nachgestaltung auch nur wenige, aber exakt nachgebildete Fahrzeuge, für den Modellbahnbetrieb notwendig. Hier gilt die alte Weisheit: "weniger ist mehr". Weniger aber detaillierter!
Oft greift hier aber auch die "Nachbarschaftshilfe". So kommen die "Kleinserien-Hersteller" oft auch aus dem eigenen Freundeskreis, wo der eine für den anderen etwas mit produziert. Gerade bei Gussteilen, wo sich der Formenbau für ein Einzelstück nicht lohnen würde, wird für den "Nachbarn" mit produziert und der Allgemeinheit angeboten.
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Der BDEF-Vorstand besuchte die Arge-Schmalspur im
Herbst 1984 auf ihrer ersten Jahrestagung in Hannover
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Schmalspurausstellung des FKSB in Kiel im Herbst 2004
Beim 0e-Gleisbau ist eine HO-Vergangenheit recht vom Vorteil. Wenn auch der HO-Gleis-Schwellenabstand und die Schwellengröße nicht mit dem Baumaßstab 1 : 45 vereinbar sind, so können jedoch die reinen Schienen (mit einer Schienenhöhe von 2,5 mm -Code 100-) sehr gute Verwendung finden. Hier ist es ohnehin eine Philosophie ob fertige 0e-Gleise benutzt werden, oder die Gleise selber "genagelt" werden. Aber auch für die Selbstherstellung der 0e-Gleise bieten Kleinserien-Hersteller vielfältige Möglichkeiten und Hilfsmitteln an.
Weichen- und Gleisbausätze der Fa. "KS-Modellbahn". Hier werden die Schienen wie beim Vorbild auf die Schwellen genagelt... Firmenkontakt im <Herstellerverzeichnis> |